Je suis Charlie!

Fassungslos…sitze ich in meinem Paradies.                                                                     Mir fehlen die Worte und dennoch…wollen die Worte in meiner Seele in die Welt geschrien werden.                                                                                                                           Ein leiser Protest ist mir nicht mehr möglich! Paris war und ist…für mich…und wohl auch für die meisten Menschen in dieser Welt…in der wir leben…die wir gemeinsam bewohnen dürfen…die Stadt der LIEBE!                                                                                          Wer hat nicht die Bilder von verliebten Menschen…Hand in Hand…im Kopf…wenn er nur das Wort PARIS hört! Zärtliche Blicke…über einen Bistrotisch hinweg…Croissant…Honig auf der Zunge…und nicht im Kopf…! Noch immer sehe ich mich…und nicht nur jetzt…verliebt unter dem Eiffelturm stehen…nur Augen…für die Liebe und die strahlenden Augen…die mir ein  zärtliches Lächeln schenkten…vor vielen Jahren. Aber präsent…nah…und ein Teil meiner Seele. Ich wollte diese Bilder von Paris niemals vergessen…habe die Fotos in schwarz-weiß daheim in meiner Dunkelkammer…vor so vielen Jahren selbst entwickelt…und war überzeugt…diese Bilder sind unvergänglich…nichts…kann diese Bilder…voller Liebe…Freude und Glück…verändern…zerstören…PARIS….                                                                           Ich gehe durch die Strassen der Vergangenheit…in meinem Herzen…!                   Fühle…den Wind auf meiner Haut…höre eine Sprache…die mir immer vertraut war…die Farbe dieser Sprache ist strahlend…bunt…voller leuchtender Farben…der Akzent…löst Freude in mir aus…                                                                                                          Die Menschen…die diese Sprache ihrer Mütter sprechen…ganz gleich…ob ihre Wurzeln dort bereits tief verankert sind…erst noch ihren Platz finden möchten oder gerade erst gefunden haben…sind für mich die Menschen…die die Schönheit verkörpern… und immer wieder…die LIEBE!                                                                            Sprache…Worte…Botschaften zwischen den Zeilen…sind für mich… das Elixier meines Lebens…schon immer…als Kind schon…SATIRE…HUMOR…sind Teil meines Lebens…                                                                                                                            In meiner Welt…ist Kritik…unverzichtbar…ausgesprochen…geschrieben…gelebt…gefühlt… Kritik kennt keine Grenzen…keine Institutionen…Kritik…ist notwendiges Instrument…um den Fortbestand…dieser einen Welt zu sichern…in der WIR leben! Kritik…ist niemals SCHWARZ oder WEISS…sie ist immer…Sonnenschein und Sturm…zugleich! Sie ist ein Mittel…dessen sich JEDER denkende Mensch bedienen darf…! JEDER denkende Mensch darf die Sprache seiner Kritik wählen…ganz gleich…ob er seine Stimme wählt…und ihr durch Lieder…Gedichte…Reden…das Gehör der Menschheit ermöglicht…ganz gleich…ob er Feder und Tinte wählt…um seine Worte…zwischen Buchrücken…für jeden zugänglich macht…zeichnet…oder in lauten oder leisen Farben…seine GEFÜHLE…GEDANKEN…auf Leinwand bringt. Jeder Ausdruck…von KRITIK…darf sein. Muss sein! JEDER denkende Mensch…der sehenden Auges…durch diese Welt geht…muss…den Wolken…vor unserer Sonne Ausdruck verleihen dürfen…mit den Möglichkeiten…die ihm sein Geist und sein Intellekt erlauben…jeder denkende Mensch…darf…seine Worte äussern…! Und genau hier sehe ich die Gefahr…meiner Worte…und schliesse nun eine Mahnung an…                        Es ist die Aufgabe aller Gesellschaften…jedes Menschen…der Kindern das Leben in dieser Welt schenkt…jedem Gelehrten…ganz gleich…welcher Wissenschaft auch immer er sein Herz verschrieben hat…jedem religösen Sprachrohr…ganz gleich…welcher Konfession er sich zugehörig fühlt…ganz gleich…ob er in diese Releigion hineingeboren wurde…oder sich für das leben seiner Überzeugungen entschieden hat…MUSS…in erster Linie…seinen Beitrag leisten. Dieser Beitrag ist ganz klar…die Erziehung im Sinne von Werten…             Unsere Gesellschaft ist verpflichtet…jeder jungen Seele…zwei Gesetze zu erklären…und vorallem den nachfolgenden Generationen VORZULEBEN…aus diesen beiden Gesetzen leiten sich sämtliche Gesetze ab…die Regierungen in ihren Verfassungen verankert haben.

Es handelt sich um das Gesetzt der Resonanz und das Gesetz der Anziehung! Es ist an uns…an jedem EINZELNEN auf der dieser Erde…endlich zu begreifen…das notwendige Veränderungen…die jeder EINZELNE erkennt…und auch erkennen darf…sehen darf…mit seinen Augen…von seinem Standpunkt aus…nur möglich sind…durch…                          Veränderungen in UNS!                                                                                            NUR…und einzig und allein durch eine Änderung unserer       Haltung….Wortwahl…Sichtweise und Art zu DENKEN…können Veränderungen überhaupt möglich werden!                                                                                                             Diese Erkenntnis impliziert das Wissen um die beiden Gesetze!                                          Diese Erkenntnis bedeutet…die Forderung an jeden Menschen, der gemeinsam mit mir sein Leben in dieser Welt leben will und seinen Kindern…eine wirkliche Zukunft schenken möchte…genau hinzuschauen…! Sehr sehr genau hinzuschauen!!! In den Spiegel des Lebens und damit in seine eigene Seele…die ihm in diesem Spiegelbild offenbart wird. Dort steht die immer gleiche Frage:

HAT GEWALT BISHER IRGENDWO AUF DIESER WELT…ZU IIRGENDEINER ZEIT…ZU VERÄNDERUNGEN GEFÜHRT…DIE DEN MENSCHEN MEHR LIEBE UND EIN GLÜCKLICHERES LEBEN GESCHENKT HABEN?

ÖFFNE DEINE AUGEN UND DEINEN GEIST!

ÖFFNE DEIN HERZ!

Liebt Dich der Mensch an Deiner Seite…wenn Du ihn schlägst?                                         Hört Dein Kind…Deine Worte…wenn Du Deine Stimme erhebst und brüllst?                                                                                                                          Können Panzer und Maschinengewehre…Völker befreien?                                                  War es möglich…einen Glauben in Gaskammern auszulöschen?                                     Haben die einstürzenden Wolkenkratzer im September in New York den Islam befreit?       Verringert Angst…die in unsere Welt getragen wird…die Angst?                                     Schau in den Spiegel und stell Dir diese Fragen! Nur Dein Spiegelbild und DU…wirst die Antwort hören…die Du Dir gibst!

Schau genau hin!

All das…was wir uns nicht wünschen…darf kein Bestandteil unserer Gedanken sein. Krieg läßt sich nicht mit Krieg verhindern…ein bissiger Hund wird durch Schläge nicht weniger gefährlich…er kann seine Agressionen…eingesperrt in einen Käfig…gefangen…an einer Kette nicht verlieren…sie können sich nur noch steigern…                                               Wenn ich aber…MIR…den Mut erlaube…meine Hand auszustrecken…ganz gleich…wer auch immer vor mir steht…wenn ich die LIEBE…die ich für Paris…die Welt…die Menschen und insbesondere für MICH empfinde…in diese Hand lege und sie meinem Gegenüber schenke…wird sie tausendfach zu mir zurückkehren!                                                       Ich bin als Christin geboren…und lade Euch ein! Ich wünsche mir Juden…Christen…Muslime…Frauen…Männer…Kinder…Arme…Reiche…Alte…Junge…an meinem Tisch! Ich lade Euch ein…mich…als Mensch…als Frau…und als Christin…kennenzulernen. Ich wünsche mir…das auch Du mich einladen magst…mir Deinen Glauben…Deine Gedanken und Deine Überzeugungen  zu erklären. Ich wünsche mir, das ich Dir zuhören darf…ohne Angst. Ich wünsche mir…das wir uns lächelnd voneinander verabschieden…ganz gleich…ob wir zu der gleichen Meinung gelangt sind…oder nicht!                                                                                                                 Ich wünsche… mir…                                                                                                                  RESPEKT…LIEBE…MUT…TOLERANZ                                                                               JE SUIS CHARLIE!                                                                                                           Mein Sprachrohr ist der Stift…ich trage ihn nun ganz offen an meinem Reverse…               Ich will ganz offen meine Trauer und meine Solidarität zeigen! Will mich nicht aus Angst verstecken und mein Herz verschliessen vor der LIEBE…die in PARIS lebt und dort durch unser aller ZUTUN dort unsterblich für unsere Kinder leben wird!                                      

Ich habe Tränen in meinen Augen…denen ich mich nicht schäme! Tränen der Trauer und Tränen des Unverständnisses.                                                                                       Mein Unverständnis richtet sich in diesem Augenblick…nicht in die Richtung der Täter…! Mein Unverständnis wendet sich ganz hilflos an die Lehrer…der Täter! Warum lehrt ihr nicht die Sprache der LIEBE und sät die Gedanken der LIEBE in den Köpfen derer…die Euch behilflich sein sollen…den Islam zu ehren und die Welt zu verändern?                              Mein Unverständnis richtet sich ganz deutlich an Marie  Le Pen!                                     Warum?                                                                                                                                 Ihre Worte lindern keine Angst…sie schüren die Angst…den Hass und die Gewalt!          Wünschen Sie, Marie Le Pen…wirklich eine Welt voller Angst…Hass und Gewalt?                                                                                                                Wünschen Sie uns und Ihren Kindern…und unseren Kindern…ein Paris…in düsteren Farben?                                                                                                                              Laden Sie die jungen Menschen ein…egal aus welchem Land…und schenken Sie ihnen Mut…voller Hoffnung in eine Welt zu gehen! Es ist für uns ALLE genug vorhanden! Aber nur…wenn wir mit Liebe in unseren Herzen unseren Weg zu gehen bereit sind!                Ich bitte SIE Marie Le Pen…                                                                                               Ich bitte jeden Menschen…auf dieser Welt…in dessen Macht es liegt…JETZT…umzudenken…und den Weg des Hasses und der Wut nicht weiter zu gehen! Ich bitte jede Regierung…die Sprache der Waffen verstummen zu lassen!                        Ich bitte jeden Vertreter gleich welcher Religion er sich zugehörig fühlt…ändert Eure Gedanken und träumt und sprecht von Frieden…Freiheit…LIebe und Toleranz!                Der erste Schritt muss bei jedem Einzelnen von UNS beginnen…

Lasst uns gemeinsam…die Tränen trocknen und die Hände der Versöhnung reichen!!!! Für UNSERE und die Zukunft UNSERER Kinder!

Jolanthe von Burgund

 

Am Ende eines Tages…

…die Flügel sind mir müde gworden…es war ein langer anstrengender Flug…der mich an diesem Tag in Atem gehalten hat. Ich spüre die Wärme des Abends…nach einem…langen…kalten Tag…an dem die Wolken und der Regen scheinbar nie mehr aufhören wollten…jetzt…zum Abend hin…hat die Sonne ihren Weg durch die Wolken gefunden und es ist so herrlich warm geworden…in meinem Botanikum. Genau richtig… …um verweilen zu können…im Moment…in Stille und meinen Gedanken zu folgen…ohne ihnen eine Richtung weisen zu wollen oder zu müssen…das Licht ist herrlich heute…zur blauen Stunde. Ich mag diesen Moment und schaue hin…fühle…die Ruhe…lasse die Ruhe einkehren in meine Seele…

…schliesse die Augen…und höre meine Gedanken…hören meinen Gefühlen zu…lasse mich ein…auf mich…Bilder steigen auf in meiner Seele! Wärme…Geborgenheit und Glück erfüllt meinen Körper…meinen Geist! Angekommen…

…endlich….                                                                                                                        …am Ort meiner Träume…hier kann ich meine Ideen fliegen lassen…wie bunte Schmetterlinge im Sommerwind…der über die Hügel der Toskana weht!

Hinter jeder Wolke…träumt eine Elfe…von Sonnenschein und Liebe!

 

 

Es gibt keine Zufälle…keine Überraschungen…keine Veränderungen…die nicht einem Ziel folgen. Manchmal ist der Weg…nicht immer sofort zu erkennen…aber er ist das Ziel…und wird immer dann sehr klar…wenn wir uns dazu entscheiden…Entscheidungen zu treffen!

Dieser Weg begann bereits vor etlichen Jahren…mit einer Begegnung, der ich damals keine wirkliche Bedeutung beigemessen habe. Sie waren mir sympathisch…ich habe sie in meinem Herzen und in meiner Seele behalten. Aber unsere Wege trennten sich bereits wenige Stunden nach dem Kennenlernen wieder. In Berlin…lernte ich Justin, Annette und die Springböcke kennen…wir sprachen…lachten…und ahnten…! Damals…nicht mehr…und nicht weniger! Unsere Wege trennten sich…Aber ein Teil meiner Seele setzte sich in capetown an den Strand…genoß die Sonne und den

traumhaften Blick über den Ozean und wartete auf den Moment…der kommen würde!

Ich ging meinem Weg weiter…! Ein Weg…der ganz sonnig begonnen hatte…!

Ein Sonnenscheinchen sprang vor vielen Jahren direkt aus dem Himmel in diese Welt und erhellte sie…einige Zeit…mit ihrem Strahlen und Lächeln…! Dann zogen die Wolken der Welt…der Gedanken…Erwartungen…Konditionierungen herauf…

Es zogen Gewitter…Stürme und Tornados über den Himmel des kleinen Sonnenscheinchens und zausten sehr an den luftigen kleinen Wölkchen…die ihren Weg begleiten wollten.

Bis der Moment der Entscheidung kam…

Das Sonnenscheinchen entschied sich für die Liebe…die Sonne und die Helligkeit…! Spürte…das es keine Grenzen in den Himmel gibt und wünschte sich…einen Platz zum Arbeiten…Leben…Träumen…direkt unter dem Sternenzelt…Hand in Hand mit der Sonne…die ihre Kraftquelle von jeher gewesen ist.

Die stolze Pantherin im Herzen der Sonne erwachte…räkelte und streckte sich…Setzt an zum Sprung!

Ich hatte mir bereits seit langem ein Atelier gewünscht…in dem ich „SEIN“ kann…über mich hinauswachsen kann…meine Kreativität fließen kann, hatte ein Bild vor Augen…hell…groß…voller Energie! Ich habe die Götter mit der ganzen Kraft meines Bewusstseins…um diesen Ort gebeten und bekam prompt eine Nachricht von Annette, die ich kurz zuvor in München wieder getroffen hatte.  Durch Annette lernte ich Conny kennen. Verabredete ich mich mit ihr, in ihrer Casting-Agentur Zimtstern. Als ich diesen für mich magischen Ort betrat…hörte ich die Pantherin schnurren und spürte, wie sie glücklich um meine Beine strich…! Wir waren angekommen. Ich strahle Conny an und bin vor exakt einer Woche in die schönsten Räume der Welt umgezogen.

Ich liebe die Hitze…und das Licht…die Ruhe und das zwitschern der Vögel…ich bin eins…mit der Natur um mich herum…! Jeden Tag besuchen mich lächelnde…glückliche Menschen und strahlen mich an…berichten mir von ihrer Arbeit und schätzen meine Ideen…tragen sie in die Welt und schenken mir ihr Lächeln…das aus dem Herzen kommt.

Dankbarkeit erfüllt mich…läßt mich aufblühen und zu mir und meiner Ruhe zurückfinden…meine Kraft spüren…und die Einzigartigkeit meiner Gedanken und Gefühle. Das Geschenk der Götter…das jedes Sonnenscheinchen in seine Hände gelegt bekommt…wenn es auf die Welt springt…

Manchmal vergessen die Sonnenscheinchen…diese besonderen Geschenke und schämen sich für die Besonderheiten…die in ihren Seelen und Herzen wohnen…verlernen das fliegen…und bleiben am Boden sitzen.

Wen die Götter besonders lieben…den streicheln sie sanft…knuffen ihm in die Seiten und stupsen so lange…bis sie erwachen…

Ich habe viele liebevolle Stupse und laute Wecker verschlafen…ich saß und glaubte nicht daran…das ich fliegen könnte…bis mich das Leben auf seine Schwingen nahm…hinauf in den Himmel trug…mir zeigte…wie schön…der Platz hoch oben auf den Wolken ist…wie süß die Zuckerwatte des Lebens schmeckt…ließen mich kosten…und für einen Moment ausruhen…ich wollte bleiben…dort oben. Aber nur…wer selbst hinauf fliegt…auf den Platz auf seiner Wolke…kann den wirklichen Genuss der Freiheit schmecken…in sich aufnehmen und mit jedem Lächeln an jedem neuen Tag feiern!

Dann schubsten sie mich von meiner Wolke…hinab in die Tiefe…ich dachte…der Fall würde niemals enden…der Boden kam immer näher…immer schneller…ich hörte die Stimmen…flieg…breite deine Schwingen aus…flieg doch endlich…DU kannst es! Und der Boden kam immer näher…ich sah meine Flügel und konnte sie nicht gebrauchen…war  nur noch Zweifel und Angst…! Hilflos…

…bis ich den erdigen Geruch des Bodens bereits riechen…schmecken…fühlen konnte…und plötzlich breiteten sich meine Schwingen aus…bewegten sich…ganz sachte und ich konnte fliegen…ich verließ mit meinen eigenen Flügeln und meinen eigenen Kräften die Enge…meines bisherigen Lebens und spürte eine unbeschreibliche Liebe und Dankbarkeit in meinem Herzen…setzte mich an meinen Werktisch…in meinem Atelier und ließ meinen Gefühlen freien Lauf!

Meine Dankbarkeit und meine Gefühle…zaubern die Herzerl…und lassen jeden Tag leuchten und strahlen…erhellen die Gesichter der Menschen…denen ich berichte!

Ich wünsche mir, dass jeder Mensch auf dieser Welt den Mut in sich spürt…die Talente…mit denen unsere Kinder auf diese Welt kommen zu sehen…zu achten und zu unterstützen…! Ich wünsche mir, jeden Tag…einem Kind das Geheimnis des freien Fluges und die Schönheit der Freiheit erklären zu können. Dafür habe ich diese Herzerl entworfen…und stelle den Erlös daraus,  den Projekten von ZIMTSTERNE e.V. zur Verfügung. Ich bin so stolz darauf, nun ebenfalls ein Zimtstern sein zu dürfen! Und mit meinem Können und meinen Talenten, Kindern ein Lächeln schenken zu können! Die Projekte, die von den ZIMTSTERNEN ausgesucht werden, sind in München zu finden und unterstützen Münchner Kinder!

ZIMTSTERNE e.V. kann jeder mit 50 Cent im Monat…am Tag…unter dem

Motto FAITH HOPE LOVE unterstützen!

Weitere Infos: http://www.zimt-sterne.org> oder http://www.tikkun-schmuck.de

 

Ich bedanke mich bei meinen Eltern…für die Liebe…meiner Kindheit und den Stolz…den sie mir jetzt schenken! Bei den Menschen…die mein Lächeln auch hinter Wolken sehen konnten und die Schönheit in meiner Seele gefühlt haben, wenn ich sie nicht mehr sehen konnte! Diesen Dank habe ich zu Herzerl-Sonnenstrahlen (FAITH HOPE LOVE) für ZIMTSTERN werden lassen.

 

Die Sonnenstrahlen dieser Herzerl sind pures Glück für Jeden…der Liebe fühlen kann und weitergeben möchte! Sie kosten 50,50 € und sind ein ganz besonderes Stück geschenktes Vertrauen mit den Worten FAITH HOPE LOVE in 925/00 Sterlingsilber!

50 Cent gehen von jedem verkauften Zimt-Stern-Herzerl sofort an ZIMTSTERNE e.V. und 18 Euro sind mein Beitrag vom Erlös in die Zukunft von Kindern…denen vielleicht damit einige Tränen auf ihrem Lebensweg erspart werden können!

DANKE!!!!

TIKKUN bei Sonnenschein…

…ist gibt keine Tageszeit…keine Jahreszeit…oder kein Wetter…das mich davon abhalten kann…in meiner Werkstatt zu sein…und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen…aber es kann…Stimmungen…Momente…Augenblicke geben…an denen ich nicht am Werkbrett sitzen kann…an denen ich meine Seele streicheln mag…und das Rascheln der Blätter im Frühlingswind geniessen mag…endlich nach sovielen Jahren…haben ich das Glück des Augenblicks erkannt…kann es fühlen…bin im JETZT angekommen…dann gööne ich den Schönheiten dieser Welt die Möglichkeit…meine Seele und Herz kennenzulernen…ich lade die Gedanken…Träume…und Erfahrungen eines ganzen Lebens ein…die Zeit mit mir zu verbringen…sich mit mir zu verabreden…um mich teilhaben zulassen…am Leben…am wirklichen Leben…                                                                                                            An diesen Tagen…treffe ich mich gern mit Menschen…für die ich arbeiten darf…die mit meinen Talenten ihre Gefühle ausdrücken…um den wichtigen Menschen ihres Lebens…den Respekt zu schenken…den sie verdienen…an diesen Tagen…treffen wir uns…wo immer wir uns verabreden wollen. Ich mag nicht mehr eingesperrt in einem Geschäft sitzen…und dort Gespräche über meine Arbeit und IHRE Wünsche führen…wenn draussen die Sonne scheint…die Vögel mir durch die geöffneten Fenster ihre Lieder schenken…an diesen Tagen…mag ich mit IHNEN mit EUCH…mit DIR…die Schönheit dieser traumhaften Stadt geniessen…in der Gondel beim Milchhäusl im Englischen Garten. Mag meinen Milchkaffee trinken…und DIR zuhören…Deine Wünsche hören…fühlen…und bereits jetzt zu Schmuckstücken in meinem Kopf werden lassen…mag mich für DICH von den schönen Momenten inspirieren lassen…die das wirkliche Leben ausmachen. Ich mag mich mit DIR am See treffen…ganz gleich an welchem See…Ganz gleich…ob auf einer Bank…um über die glänzende Wasseroberfläche zu schauen…oder vielleicht auf einem Trettboot…beim Segeln…! Vielleicht gehen wir gemeinsam golfen…? Ich weiß nicht einmal…wie herum der Schläger gehalten werden muss…aber ich mag ausprobieren…alles ausprobieren…was das Leben uns zu bieten hat…! Vielleicht geniessen wir die Ruhe des Waldes! Vielleicht an einem dieser lauen Abende…an der Gerner Brücke…und ich bringe Cremant und Brot…mit! Ich habe keine Lust mehr…das Leben zu führen…das man mir beigebracht hat…ich mag meine preussischen Wurzeln…einkochen…und als Erinnerung ins Regal stellen…! Ich will strahlen…lächeln…mich freuen…Freude in mir fühlen…und DIR diese Freude schenken…!

Wir können einen ganz besonders schönen Sonnenuntergang auf meinem Balkon geniessen…oder vielleicht einfach nur an meinem großen Tisch sitzen…und den Tag bei einem Wein…oder Tee ausklingen lassen…                                                                        Wenn die Sonnen scheint…wollen wir ihr entgengenlachen…damit sie immer wieder für uns vom Himmel strahlt…                                                                                                 Wenn Wolken am Himmel stehen…und den Blumen den Regen schenken…der uns ihre Schönheit während des Sommers verspricht…treffen wir uns in der Pinakothek…in Ausstellungen…oder einfach im Café bei DIR…oder bei mir um die Ecke…wir besuchen die feinen Brauhäuser…die uns unsere bayrische Heimat geniessen läßt…oder DU besuchst mich in meinem kleinen Schatzkästchen…das ich mir liebevoll als Werkstatt eingerichtet…hab…! Ich liebe den Geruch des Holzes…die Geräusche…wenn die Schreiner arbeiten…! Ich bin in einem Sägewerk aufgewachsen…die Geräusche und Gerüche…lassen meinen Großvater noch immer ganz dicht neben mir stehen…seine ruhigen…großen Hände auf meine Schultern legen…und mir sein Lächeln schenken…das mich durch meine Kindheit begleitet hat…jeden Tag…lächelt er mir aus den Wolken entgegen…und schenkt mir seine gütige Träume…wenn ich an meinem Werktisch sitze…! Ich geniesse…die abgeschiedene Ruhe…meiner kleinen Werkstatt…in dieser großen…       …manchmal lauten Werkstatt…! Fühle mich daheim…an meinem Werktisch…versinke in meinen Gedanken…Gefühlen…und Träumen…! Fühle DEINE Wünsche…verbinde sie mit den Worten…die wir miteinander gewechselt haben…mit den Blicken…die wir uns geschenkt haben…und rufe mir die Erinnerungen wieder hervor…die ich fühlen konnte…als wir gesprochen haben…worüber auch immer…! Meine Finger werden zu den Werkzeugen meiner Seele…und DEINER Wünsche…!

Unsere Träume…werden zu den Orten…an denen ich meine Schmuckstücke präsentiere! Ich will mich immer wieder neu erfinden…immer wieder neue traumhafte Orte finden…an denen ich meine Ideen…für einen Moment fliegen lassen will…ich will Eure Freude sehen… wenn ich wieder einen wunderschönen Ort gefunden habe…an denen meine Ideen…meine Talente…und meine Intuition…Hand in Hand…mit EUREN Wünschen…die Schönheit des Lebens geniessen…

Ich freu mich auf die Gedanken…die ich mir machen darf…um immer wieder einen neuen aussergewöhnlichen Ort…für meine Salonabende finden zu dürfen…                             Schau mal…wie schön es im STUDIO ZOLA am 27.03.2014 war…! Ich bin noch immer mehr als beeindruckt von der atemberaubende location…den Möbeln…und vorallem den Gedanken…Träumen…und der Freundschaft…die mir Elisabeth und Sergio geschenkt haben…                                                                                                                            Ich will den Reichtum der Spontanität geniessen…und nicht in der Langeweile und Eintönigkeit gewohnter Räume erstarren…ich will mich nicht mehr in vermeintlicher Sicherheit wiegen…die es nicht gibt…und die mir niemals das gefühl der Ruhe schenken konnte…das ich endlich gefunden habe…diese besondere Ruhe…die meine Augen strahlen lässt…und mein Lächeln verzaubert…ich will DIR diesen Zauber schenken…   …wo immer wir wollen…                                                                                                  Ich will mich mit Dir auf dem Mäuerchen auf Querceto treffen…                                  …schau es Dir an…www.tikkun-schmuck.de                                                                     Im Oktober wird es Istanbul sein…Henrike verrät mir IHRE Wünsche in der traumhaften Stadt am Bosporus…ich nehme IHRE Gedanken mit heim…in meine geliebte Werkstatt und lasse sie dort zu Schmuckstücken werden…die die Seele leuchten lassen können…

Das besondere Glück meines Berufes…ist die Berufung,,,die ich finden durfte…auf meinem Weg zu mir…eigentlich wollte ich doch nur…mit mir ins Reine kommen…Ruhe finden…und nun werde ich für den Weg…den ich bereits zurückgelegt habe…auf dem Weg zu mir…mit DEINEM Lächeln belohnt…als ich DIR DEINEN Wunsch zeigen durfte…der in meinen Händen zu einem besonderen Schmuckstück werden durfte…

Sonnenschein…

…wärmt die Seele…lässt die Augen strahlen und das Herz lächeln…es ist unbeschreiblich…es macht etwas mit Dir…wenn Du einfach nur die Wärme des Frühlings geniesst…das leichte Kribbeln auf der Haut wahrnimmst und dann lächelnd in den Tag gehst. Die Welt schenkt Dir ein ebenso strahlendes Lächeln…                                           …es ist das Gesetz der Resonanz…                                                                                   …das was Du aussendest…kommt ungeteilt…und meist sogar noch größer…heller…strahlender zu Dir zurück. Es hat eine Weile gedauert…bis ich verstehen durfte…was Marc Aurel meinte…und nicht nur er…                                                          Novalis…hatte ebenso verstanden…wie Einstein…und viele Andere…! Aber es gab eben auch die Anderen…Kafka…ist mir ein besonderes Beispiel…was es mit Dir machen kann…  …es ist der Prozess der Bewegung…des Verständnis…um die Gefahr des Stillstandes… …wobei nicht…das Innehalten…im Augenblick…das Geniessen des Jetzt damit in Verebindung gebracht werden darf…                                                                              Das Glück liegt im wirklichen Erleben…Empfinden…des Augenblicks…die Angst…liegt in den Gedanken…die uns weit vorausgeeilt sind und die Dunkelheit liegt im Festhalten an den Bildern der Erinnerung in unserer Seele!                                                                 Nichts ist schwerer…als die Entscheidung…sich auf den Weg zu machen. Jeden Tag aufs Neue muß diese Entscheidung wieder getroffen werden…darf die Entscheidung von uns wieder getroffen werden…dann beginnt die Reise…durch uns selbst hindurch…zu uns selbst! Nur dann…können wir den Augenblick als das Erleben…was es ist!                  Jeder darf diese Entscheidung treffen…für sich selbst…ganz allein…! Das ist ein Geschenk…und ein Fluch zugleich…wir allein treffen die Entscheidung…für Segen oder Fluch…die Bilder sind bereits in unserem Kopf…in unserer Seele…in unseren Herzen…die Gefühle…resultieren einzig und allein…daraus…wie wir diese Bilder bewerten…wo wir sie verwahren…und welche Bedeutung wir Ihnen beimessen…                                            Jedes Bild in uns…hat die Kraft…und ins Paradies zu begleiten…uns diesen Weg zu zeigen…aber genau dasselbe Bild ist glichzeitig auch der Schlüssel zur Hölle…zu unserer eigenen Hölle…                                                                                                                “Zwei Seelen…wohnen…ach…in meiner Brust…”                                                          Wir…ganz allein treffen die Entscheidung…der Farbe…

Es ist…was es ist…sagte die Einsicht…

…wem nützt es? …manche Gedanken kommen ganz klein auf die Welt…werden…wenn wir viel Glück haben…im Laufe unseres Lebens größer…erreichen…wenn wir das Glück haben… daran…arbeiten zu dürfen…zu ihrer wahren Größe und erlauben uns…unsere wahre Größe zu erreichen…                                                                                                      Wir kommen mit Flügeln auf diese Welt…können fliegen…hoch hinauf in den Himmel… zu den Sternen…in die Welt der Träume…und zu den Gedanken…die uns ein wunderschönes Lächeln auf die Lippen zaubern kann…in die Welt…in der die Sonne scheint und uns einen Regentag mit traumhaftem Regenbogen schenkt…wir können fliegen…voller Vertrauen…Mut und Zuversicht…wir strahlen in die Welt…verzaubern diese Welt…mit unserem Lachen…unseren Ideen und der Offenheit…die das Glück eines wunderschönen Tages uns schenken kann…                                                      Dann kommen die Tage des Lebens…sie zupfen an unseren Flügeln…an den kleinen Federn…und noch können wir fliegen…dann an den größeren Federn…und wir können nur noch durch die Tage unseres Lebens fliegen…aber noch…können wir fliegen…dann verlieren wir gänzlich unsere Flügel…vergessen…das wir fliegen können…verlernen…das Lachen der Kindheit und hören das Lachen der Schmetterlinge nur noch als Rauschen in den Blättern der Bäume…erkennen nicht mehr…was uns die Schmetterlinge an jedem wunderschönenen Tag in diesem leben erzählen wollen…wir vergessen die Geschichten der Schmetterlinge…bis sie nur noch Träume in glücklichen Nächten sind…an die wir uns kaum noch nach dem Erwachen erinnern können…       Manchmal sind wir glücklich…so…wie wir dann über diese wunderschöne Erde tanzen… haben die Erinnerung vergessen und vermissen sie nicht…das Leben schenkt uns Sonnenschein…der uns wärmt…die Liebe unseres Lebens…                                           Manchmal sind wir vom Weg abgekommen…haben unsere wahre Größe vergessen… und stolpern über kleine Steine…immer mal wieder…dürfen aufstehen und nochmals stolpern…immer und immer wieder…                                                                            …aber die Flügel wachsen nicht mehr nach…                                                                     Aber wenn wir unsere Flügel vermissen…die Erinnerung an den Wind in unseren Haaren…den Rausch der Weite…der Freiheit…in uns gefangen ist…dann werden aus den Steinen…große Felsen…sie führen uns an die Stelle in unserer Kindheit…an der unsere Flügel verschwunden sind…oder uns genommen wurden…                           Manchmal können wir diesen Weg nicht allein gehen…                                             Manchmal können wir diesen Weg nur antreten…wenn uns jemand dorthin schubst… Mich hat ein kleines Oppossum auf diesen Weg geschubst…hat mich an diese Stelle geleitet…und ich habe seine Hand so gern genommen…habe Liebe in seinen Augen sehen wollen…und er liess mich sehen…was ich sehen wollte…                              …liess mich sehen…und veweigerte mir den Blick…                                                      Die Hoffnung verschwand…das meine Flügel jemals wieder wachsen würden…konnte mich nur noch vage an die Freiheit erinnern…die Teil meiner Seele war…ist und immer sein wird…                                                                                                                       Ich glaubte…an seiner Seite sicher zu sein…                                                                 …und verlernte das Träumen…vom Fliegen…von der Freiheit…von der Schönheit…dem Luxus und das Träumen meiner Träume…                                                                      Aber die zarten Geschenke der Schmetterlinge blieben…der feine Schal…aus der Seide des Lebens und das Geschmeide…das sie so wunderschön schmückte…an den Tagen…in denen sie sich im Spiegel betrachten konnte…und das Strahlen in ihren Augen sehen konnte…an diesen Tagen leuchtete ihre Seele und ihr Herz schenkte jedem Freude…der ihrem Lächeln begegnete…                                                              Dann legte sich der dunkle Mantel der Vergangenheit…über dieses leuchtende Herz…machte die Gedanken düster und die Seele…schwer…                                         Die schöne Löwin kämpfte und legte den dunklen Mantel der Vergangenheit immer wieder beiseite…und doch blieb er bei ihr…                                                                        …sie haderte mit der Vergangenheit und den Bildern der Kindheit…glaubte…den Mantel nur dorthin zurückbringen zu können…ging zurück…immer und immer wieder…aber es gab keinen Ort…an dem sie den dunklen Mantel der Vergangenheit verstauen konnte… er blieb…                                                                                                                           Dann schien die Sonne auf ihre Arme…sie streckte sich…schaute in seine Augen…    …es war sein Mantel…der ihr Sicherheit versprochen hatte…und Schmerz gegeben hatte…viel Schmerz…unendlich viel Schmerz…der sie fast zerbrochen hätte…             ihr das Lachen rauben wollte…ihre Energie nahm…                                                       Dann gab sie ihm den Mantel zurück…er passte ihr nicht…hatte ihr nie gepasst…       Drehte sich um…und konnte gehen…                                                                               Sie liess ihn los…und ging…ganz leise…nahm die Wut mit…den die Trauer hatte sie an diesem Tag endgültig beiseite gelegt…sie zähmte die Wut…und versprach ihr…Liebe… Güte…Nachsicht…und Geduld…                                                                                     Sie liess ihn an diesem Tage los…und schaute sich nicht mehr um…es war alles gesagt …doch ihre Worte hatte er nicht gehört…                                                                         Sie gab ihm seinen Mantel zurück…ganz leise…unmerklich…legte seine Locke auf seinen Platz…ganz leise…und verabschiedete sich allein…ganz leise…mit einem Lächeln von einer Illusion…der Illusion der ganz großen Liebe!                                     Sie verabschiedete sich vom Gefühl des Hasses…das für einen Moment…ihr Herz verkrampfen wollte…und liess die Hoffnung einziehen…in ihr Herz…ihre Seele und ihre Gedanken…die Hoffnung…das eines Tages…ihre Worte…laut genug sein würden… Worte…die sie bereits längst gesprochen hatte…                                                          Aber es hatte keine Bedeutung mehr…nicht mehr…nicht für sie…                                 Sie stand auf…schaute sich nicht mehr um und ging mit einem Lächeln auf den Lippen in die Zukunft…spürte ein Kribbeln zwischen Schulterblättern und wußte…nun…nun durfte sie endlich wieder fliegen!                                                                                        Nur den Schmerz der Illusion…würde sie niemals vergessen…

Leben…

 

…die Sonne blitzte in Ihre Seele…als sie die Augen an diesem Morgen öffnete…sie lächelte den Tag an…und genoss die Wärme…die sie noch immer umhüllte…es war eine wunderbare Wärme…die sie erfüllte…ein herrliches Gefühl…voller Liebe…Kraft…Mut…   Vertrauen und Respekt…                                                                                        Sie schaute in die freundlichen Augen…die ihr gegenüberstanden…auf Augenhöhe mit ihr selbst…sie verlor sich in diesem Blick…ihre Gedanken wanderten weit zurück…in eine andere Zeit…ein grauer Schleier legte sich für einen Moment auf ihre Gedanken… sie lächelte…erinnerte sich an den schweren…schwarzen Mantel…der Vergangenheit… den sie zu lange in Ihrem Leben getragen hatte…lächelte…lächelte sich den Schmerz… die Trauer und die Wut aus der Seele…lächelte die Verletzungen ihres Körpers einfach weg…setzte einen Fuß vor den anderen…ging ganz langsam…zaghaft…aber doch mit der sicheren Überzeugung…das ihr Weg sie in die Sonne führen würde…es war ein grauer…düsterer Tag…sie begann diesen Tag mit einem Lächeln…und dem Genuss… ihren Körper zu verwöhnen…an diesem Tag…schenkte sich Streicheleinheiten für die Seele…die ihren Körper zum strahlen…vibrieren und zärtlich klingen brachten…ihre Schritte wurden schneller…sicherer…sie breitete die Arme aus…und erhob den Kopf… spürte…wie ihre Augen zu strahlen begannen…und fühlte dieses unbeschreibliche Gefühl…der Würde und des Stolzes in sich…                                                           spürte den Wert des Lebens…und das Wunder des Augenblicks…das durch nichts auf dieser Welt zu zerstören ist…solange wir…uns dessen bewusst sind und bleiben…das die Würde und der der Stolz in uns wohnen…genährt…durch die Energie…die ein Lächeln an einem verregneten Tag schenken kann…durch eine Hand…die einer traurigen Seele im rechten Moment gereicht werden kann…durch dieses kleine Quentchen Mitgefühl…das wir aufbringen…wenn wir Tränen in den Augenwinkeln der Welt sehen…an einem Tag…an dem für uns selbst…die Sonne besonders hell strahlt und leuchtet…es ist unser Geschenk der Götter…das wir weitergeben dürfen…jedes Geschenk potenziert sich in dem Augenblick…während eines kurzen Flügelschlags den ein wunderschöner Schmetterling am anderen Ende Welt in die Atmosphäre trägt…wenn wir es mit einem Lächeln und geöffnetem Herzen in die Hände derjenigen legen…die für einen Moment…die Nähe zu sich selbst verloren haben…sie für einen Moment…der eine Ewigkeit für eine dunkle Seele bedeuten kann…eintauchen lassen in unser Licht…in unsere Wärme…ihnen für einen Moment Aufmerksamkeit und Zuneigung schenken…

…die Schönheit dieser Welt…ist manchmal hinter ein dunklen Brille verborgen…         …jedes Lächeln…lässt die Gläser dieser Brille durchlässiger werden…                        Ich schaue in ihre Augen…dieser unbändige Stolz…lässt mich zittern…ich fühle ihre Verletzungen…und die Zartheit ihrer Seele…ihre Schönheit…verzaubert mich und die Trauer…ganz hinten…in den tiefsten Winkeln ihres Herzens…lassen mich frösteln und glücklich zugleich…in diese Augen schauen…

Küken sehen besonders komisch aus…

…wenn sie bei den ersten Flugversuchen…noch einen Rest Eierschale als Hut… auf dem Kopf tragen…

…es war eine besonders hartnäckige Schale…pick…pick…pick…in dem ovalen Ding hockte zusammengerollt ein kleines Küken…                                                         Alma, kleine Küken, wünschte sich Licht…Luft…und vor allem endlich Platz! Platz…    Alma wurde das Gefühl nicht los…das sie überreif geworden war…wie eine glitschige…überreife Birne…die manche Leute ganz besonders gern essen…wenn sie besonders…süß…saftig…und eben glitschig sind. Alma hasste Birnen…wenn sie nicht beim rein beißen quietschten…genauso…wie Bananen leicht grün sein müssen und diesen eigenartigen pelzigen Geschmack auf der Zunge und den Zähnen hinterlassen müssen….und Fäden…dürfen Bananen auch nicht haben…die verheddern sich zwischen den Zähnen und sehen beim Sprechen und Lächeln blöd aus…                Was aber im Moment eigentlich auch wieder gar keine Rolle spielte…Alma war nicht auf Brautschau…suchte keinen Erpel…zumindest jetzt nicht…und vor allem keinen Erpel… sie wollte aus diesem blöden Ei aussteigen…endlich raus hier…es war eng…zu eng… und laaaangweilig…Alma wusste noch nicht genau…was sie eigentlich tun wollte…wenn sie sich endlich aus dem Ei gepellt hatte…außer…das sie sich auf jeden in Schale schmeissen wollte…um wie aus dem Ei gepellt…fortan…durch das Leben zu fliegen…  Aber zwischen Alma und diesem Gedanken…war noch immer diese widerborstig harte Schale…die strampelte…pickte…hämmerte…und lange Zeit…bewegte sich die Schale nicht einen Millimeter…es waren keine Risse zu sehen und fast schon hatte Alma die Hoffnung aufgegeben…jemals…dieses Gefängnis aus Kalk verlassen zu können. Aber es mußte doch einen Weg geben…das konnte doch nicht alles gewesen sein…warum hatte sie auch so eine harte Schale bekommen??? Da bissen sich ja auch Verehrer von aussen die Zähne dran aus…bis jetzt hatte es noch nicht geschafft…durch diese harte Schale zu ihr durchzudringen…einmal nur…es kannte sie keiner…! Zwar hatte sie schon viele Gespräche durch diese Schale hindurch geführt…war herum gekommen…aber niemals war die Schale dabei von ihr abgefallen…Nun war es an der Zeit…                 Es reichte…sie wollte jetzt raus! Bockig und voller Wut…strampelte sie mit den Füssen… und es passierte nichts…so plagte sich…und mühte sich…aber die Schale bewegte sich keinen Millimeter…draußen hörte sie den Erpel…den zweiten Boss auf dem Hühnerhof…  und rief ihn…bat ihn…ihr zu helfen…sie hörte…das er kam…langsam…                        …aber er kümmerte sich nicht um ihre missliche Lage…machte seine albernen Witze und schubste…das Ei…in dem Alma zusammengerollt hockte…von der Tischkante… auf der es gelegen hatte…das langweilige Ei…war ihm zu fad geworden…immer nur oval…und immer nur hin und her rollen…dafür fand sich der Erpel zu hübsch…wurde er doch von allen Hennen auf dem Hühnerhof hofiert…er sonnte sich in diesem Licht…mochte es…so auf ein Podest gestellt zu werden…anfangs hatte er ja viel Spass mit dem Ei gehabt…es war lustig gewesen…die Stimme dadrin zu hören und sich vorzustellen…was darin wirklich stecken könnte…aber das hatte er im Laufe der Zeit vergessen…konnte sich nicht mehr daran erinnern…das er einmal begeistert von diesem ei gewesen war…das er die Energie hatte sehen…fühlen…schmecken können… lange schon…hatte er nur noch eine Langeweile daran versucht zu stillen…aber es war ihm nicht mehr gelungen…so hatte er das Ei…links liegenlassen…nicht ganz weggerollt…wollte doch immer noch einen Trumpf in der Hinterhand haben…man wußte ja schließlich nie…was noch kommen könnte. Aber dann hatte ihn das Gequake aus dem ei immer mehr genervt…die Stimme darin hatte einfach keine Ruhe gegeben…ihn verfolgt…so sehr…das er regelrecht die Flucht vor dieser Stimme angetreten hatte…  und nun nervte die doofe Stimme schon wieder…da verlor er die Beherrschung…dachte nur an die friedlichen…wenngleich auch etwas dummen Hennen…die ihm das bequeme Leben versprachen…nach dem er sich so sehr sehnte…er hatte halt noch nicht kapiert…das das Leben nur traumhaft oder grauenvoll…je nach dem…für welchen Weg man sich entscheidet…ist…aber niemals bequem!!! Er verlor die Beherrschung…hörte die Stimmen der anderen Hennen…die ihn anfeuerten…ermutigten…bestärkten…das es der richtige Weg und der richtige Schritt sei…das es das sei…was er sich immer schon gewünscht…hätte…und er schubste das Ei…vom Tisch…ließ es fallen…sah zu…wie es fiel…sah dem langsamen…scheinbar unaufhaltsamen Fall zu! Tat nichts…sah nur! Nahm in Kauf…das das Ei…und das…was auch immer darin verborgen sein mochte…daran zerbrechen könnte…sah einfach zu! Lächelte sogar…während er zu sah…! und drehte sich um…um zu den Hennen zu gehen…die schon sehnsüchtig auf ihn warteten…! Alma fühlte den Fall…spürte die Energie…die sich aufbaute…wurde hin und her gewirbelt…spürte…das jetzt etwas passierte…fühlte die Angst in sich aufsteigen…wollte aussteigen und erkannte…das sie gefangen war…das sie nicht aussteigen konnte…dem Fall nicht entgehen konnte…und begann…innerhalb von Sekunden…zu denken…zu überlegen…und wollte planen…wie es weitergehen könnte…                                      Aber…                                                                                                                        Sie erinnerte sich an einen Satz…                                                                               Willst Du Gott zum Lachen bringen…dann mach Pläne…!                                             Tränen liefen ihr über das Gesicht…sie fühlte sich einfach nur noch hilflos… ausgeliefert…verstand nicht mehr…was geschehen war und was noch geschehen würde…versuchte…den Fall zu stoppen…und konnte nichts tun…                                      Bis sie plötzlich ganz ruhig wurde…sich zurücklehnte…und den Fall zuließ…sich mit geschlossenen Augen fallen ließ…abwartend…wann der Fall zu ende sein würde…wo sie ankommen würde…                                                                                              …Alma fühlte dieses grenzenlose Vertrauen in sich…                                                und sah…wie die Schale…noch während des freien Falles kleine Haarrisse bekam… dann landete sie…ganz sanft…und saß auf einem Boden…der sie so sehr überraschte… Sie hatte mit hartem Beton gerechnet…aber es waren Kiefernnadeln… auf denen sie gelandet war…die Kiefernnadeln dufteten so herrlich und sie konnte das Meer direkt vor ihren Augen sehen…konnte die Brandung hören und die Gischt fast spüren…sie spürte den leichten Wind auf ihrer Haut…die nun nicht mehr vom Flaum eines Kükens bedeckt war…sie sah sich um…spürte dieses grenzenlose Glück…das man nur in sich finden kann…und hörte die Stimmen der Menschen um sie herum…wie durch einen Nebel…es fühlte sich herrlich an! Sie hielt inne und genoß…stellte keine Fragen…saß nur still unter den Kiefern am Strand ihres Lebens und war eins mit sich…der Natur und dem Leben…sie spürte die Leichtigkeit…und das Glück des Lebens…sie breitete nach einer schier endlos scheinen Zeit…die Arme aus…schaute ihre Arme an…und sah die Schwingen…breitete die Schwingen aus…straffte den Rücken und erhob sich…einem stolzen Adler gleich in die Lüfte…drehte die ersten Kreise und fühlte die Freiheit…diese unbeschreibliche…grenzenlose Freiheit…wenn man die Zwänge einer alten…harten Schale abgestreift hat…fühlte diese unbeschreibliche Freiheit in jeder Faser ihres Körpers…und zog ganz allein ihre Kreise…schaute sich nicht um…sie genoß es…ganz allein dort oben ihre Kreise zu ziehen…und frei und voller Leichtigkeit…sich vom Wind des Lebens treiben zu lassen…

Es war einmal…

…ein kleines Opossum…es war nicht so groß geraten…wie die anderen aus seiner Familie…hatte ganz putzige kleine Füßchen…vier Stück davon…seine Füßchen waren ganz sonderbar…knubbelig…als trüge er dicke Pantoffeln aus  rotem Filz. Meistens ging es ganz aufrecht…nicht auf allen Vieren…aber auch nicht gerade…immer ein wenig nach vorn übergebeugt. Auch sein Gang war ganz eigenartig…hektisch irgendwie…obwohl es selten rannte. Es wirkte ständig so…als wäre es auf der Flucht. Vielleicht floh es insgeheim auch vor irgendetwas…                                                                         Wie bei Opossums üblich…hatte es eine ganz beachtlich große Familie…Vertreter dieser Spezies vermehrten sich im allgemeinen sehr gern…und sehr üppig. Auf wie viele Junge es dieses Modell gebracht hatte…war jedoch nur rudimentär bekannt…es sprach nicht gern über seine Sprößlinge. Warum auch? Es war ausreichend…wenn sie hinreichend schnell erwachsen wurden und dann ohne weiteren Ärger ihren Weg gingen. Sie sprachen ohnehin nicht viel in seiner Gattung…und suchten auch nur Weibchen…die entsprechend maulfaul waren…zu groß sollte ein Weibchen auch nicht sein…und ihm schon gar nicht über den Kopf wachsen…oder gar einen eigenen Kopf haben…es reichte ja schließlich…das er einen eigenen Kopf hatte…wenngleich er ebenfalls nicht daran interessiert war…die Belange des Weibchens zu seinen eigenen zu machen…das lehnte es kategorisch ab…fühlte sich vielmehr sehr wohl in seiner Haut…wenn es mit Beute heimkam und bald darauf…seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen konnte. Es hatte eine ganz besondere Stelle für seine Beutesuche…bereits vor Jahren ausfindig gemacht. Ein Jäger und Krieger war es nie gewesen…es sammelte lieber Beeren…Es ging immer wieder zu dieser Futterbeutestelle…dort gab es die leckersten Dinge…Schwammerl…mal einen toten Igel…der doch noch ganz brauchbar war…oder auch kleine Wachteleier…die aus dem Nest…im Baum darüber gefallen waren. Eier waren zwar nicht seine Leibspeise…schon gar nicht auf Borke oder Rinde serviert…aber er suchte gern dort nach Nahrung…ging nicht gern an andere Stellen… Dort es war ihm vertraut und damit war es gut. Warum Veränderungen? Die machten Mühe und führten doch zu nichts…davon war es überzeugt. Es hatte sich eingerichtet in seinem Leben…ging nach Möglichkeit…den großen Tieren des Waldes aus dem Weg…und duckte sich…wenn sie zu laut wurden…blieb lieber unter Seinesgleichen…die genau…wie er…wußten…wo sie hingehörten…und sich außerhalb des Waldes eben sowenig wohlfühlten…wie auf den sonnigen Lichtungen…wo die Rehe…stolzen Hirsche und manchmal auch Wölfe und Bären sich gern zum Stelldichein trafen…sich austauschten und alte Seilschaften pflegten…es hörte davon…das sie manchmal auch gemeinsam an den kleinen Weiher gingen…im Wasser tollten…oder sich einfach auf dem Wasser im Sonnenschein treiben ließen und die Sonne auf den Bäuchen genossen…es war ihm zu heiß dort…zu fad…was sollte er dort tun? Selten genug verließ es den Wald…                                                                                   Nun begab es sich…das es von einer langen Reise zurückgekehrt war…es hatte sich keine Gedanken zu Beginn der Reise gemacht…war irgendwie hingeschlittert und dann war darüber die Zeit vergangen…hatte oft daran gedacht…ob er nicht vielleicht doch umkehren und heim in den Wald gehen sollte…aber es blieb immer bei diesen Gedanken…es war soviel zu erledigen im Wald…die großen Tiere verließen sich auf ihn und es war stolz darauf…zumindest interpretierte es seine Gefühle diesbezüglich so…  Es hatte nie gelernt…seine Gefühle wirklich zu deuten…es tat…was zu tun war…und stellte keine Fragen…stellte keine Forderungen…und war zufrieden…wenn alles reibungslos ablief…was es meistens tat…es war ein beliebtes kleines Opossum…die Weibchen waren ganz angetan von ihm…was ihm bereits sein Leben lang geschmeichelt hatte…                                                                                             Bertram…das kleine Opossum…lächelte in sich hinein…es erinnerte sich gern an seine jungen Jahre…als sein Fell noch flaumig war…es hatte nicht nur ein Weibchen in seinem bisherigen Leben gegeben…und auch nicht immer nur nacheinander…aber das waren die Sturm und Drang Jahre…die Hörner hatte es sich abstoßen wollen…wenngleich er doch immer wieder neue Hörner bekommen hatte…und bisweilen war es mit diesen auch gegen Bäume gerannt war…einmal war es sogar mit einem Horn in einem Baumstamm stecken geblieben…kam nicht vor und nicht zurück und mühte sich ganz schrecklich…um endlich sich wieder zu befreien…hätte es auch sicherlich aus eigener Kraft schaffen können…aber es bot sich Hilfe an…und die nahm es immer gern an…zumindest bei den Gelegenheiten…die es eigentlich eher zu umgehen versuchte…was meistens auch vortrefflich glückte…                                                  Es hatte viel gesehen…auf seiner Reise…eigenartige Lebewesen…fremdartige Lebensweisen und fremde Sprachen hatte es gehört…aber leider nie verstanden…was sie zu ihm sagten…manchmal hatte es zwar Worte verstanden…aber den Sinn…hatte es nie wirklich erfassen können…hatte es doch auch seine ureigene Sprache…lebte es doch in einem Teil des Waldes…ganz tief…an der Grenze zum Moor…wo ohnehin die Zeit in einem eigenen Takt verstrich…

Es war auf Reisen gegangen…als der Wald ganz wunderschön grün war…und kehrte zurück…als die ersten Flocken bereits auf den Waldboden gefallen waren…und die Gräser bedeckten…aber es war ja noch Zeit…das große Fest…wie in jedem Jahr…würde erst in einigen Wochen stattfinden…genug Zeit…um sich noch vorzubereiten…Nüsse zu sammeln…vielleicht einige Tannenzapfen…die waren immer sehr beliebt bei den Weibchen und riefen bei den Beschenkten wahre Begeisterungsstürme hervor…Natürlich gab es auch immer wieder einige…die es eigentlich gar nicht bedenken wollte…aber das kam natürlich nicht in Frage…! Soviel war klar…                                                                                                           Bertram konnte es gar nicht leiden…wenn jemand wütend auf ihn war…vermied es darum…und ging Streitigkeiten mit großer Geschicklichkeit aus dem Weg. In diesem Jahr hatte er viele Aufmerksamkeiten von seiner Reise im Gepäck…hatte sich viele Gedanken gemacht…zumindest für seine Verhältnisse und freute sich auf das Fest. Schön würde es werden…bestimmt…                                                                  Packte seine Päckle und verstaute sie in seinem kleinen schweinsledernen Rucksack…den es für diese Anlässe ganz besonders gern verwandte…und machte sich auf den Weg…um seine Geschenke zu überreichen…Alle seine Lieben traf er an…war im gesamten Wald unterwegs und bemühte sich gar sehr…auch wirklich niemanden zu übersehen…vorallem die Weibchen…bedachte er voller Stolz und Freude. Nicht nur das Eigene…auch die Weibchen aus seinen vergangenen Tagen…! Einige Tage nach dem Fest…kam es zurück zu seinem Bau…und freute sich darauf…müde wie es nun war…sich einzurollen und dem verdienten Nickerchen entgegen zu dösen…sperrte die schon morsche Eingangtüre auf…sie quietschte ganz fürchterlich in den Angeln…einen Schreiner würde es wohl noch benötigen…wenn es nicht während der Winterzeit irgendwann ohne Türe dastehen wollte…vorallem beim Reinigen seines Felles war es doch lieber ungestört…mit diesem Bild vor Augen betrat es seine Wohn- und Arbeitsstube und schaute hinüber zu seinem kleinen Tisch. Besuch hatte er gehabt…die Bewohner des Waldes wußten…das er seine Türe niemals absperrte und stellten ihm oft Dinge auf seinen Tisch…die er für sie richten oder erledigen sollte…sie fragten nicht erst lange…es hatte sich so ergeben…und so erfüllte er also auch geschwind immer die Erwartungen…die die anderen an ihn hatten…war es manchmal leid…wenn die großen Tiere des Waldes…so über ihn bestimmten…aber es half ja nichts…                           Mit diesen Gedanken in seinem Kopf blickte er auf den Tisch…und sah die Geschenke…die dort standen…Naschwerk und noch einiges Mehr…ein Stück Eichenrinde…als Erkennungszeichen…                                                                Welch ein Schreck…es hatte die Unke vergessen! Oh Schreck!…Sofort sah er sie vor seinem geistigen Auge…! Lange war es her…das es ein Wort mit der Unke gewechselt hatte…zumindest…was über guten Tag und guten Weg hinausgegangen wäre… Bertram das kleine Opossum…das übrigens eigentlich einen Doppelnamen trug…den es aber tunlichst zu verschweigen und zu vergessen versuchte…war nicht besonders scharf auf die olle Unke…zumindest jetzt nicht mehr…früher war das einmal anders gewesen…als sie noch jung und ansehnlich in seinen Augen gewesen war…den Kopf zwischen den Schultern getragen hatte…und ihr Maul ausschließlich dafür verwendet hatte…es ihm behaglich zu machen…            Immer wenn er sie nun sah…ergriff er die Flucht…nahm Reißaus…und schützte Beschäftigung vor…biederte sich bei den großen Tieren des Waldes an…um ihr aus dem Weg zu gehen…aber sie hockten nun mal im selben Wald.                               Ganz verderben…wollte er es sich nun aber auch nicht mit Ulla der ollen Unke…wer weiß…ob er sich eines Tages nicht doch noch einmal nach ihrem Maul sehnen würde…wenn grad kein anderes Weibchen zur Stelle war…und schaute sich in seiner Behausung um…was…was…was…nur…könnte er ihr jetzt ganz schnell vor den Einstieg zu ihrem Tümpel legen…???                                                                           WAS???                                                                                                                Da waren noch die Hagebutten…die er selbst geschenkt bekommen hatte…hatte eigentlich Kompott daraus kochen wollen…für die langen…kalten Winterabende…bevor er wirklich den tiefen Schlaf des Gerechten schlafen würde…die könnten gehen…zwar wußte er…das Unken bestimmt keine Hagebutten auf ihrem Speisezettel hatten…aber…der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel…ein Erkennungszeichen mußte dazu…die übliche Ahornrinde…die er bislang immer für die Unke verwandet hatte…war nicht mehr da…es hätte dafür nochmals in den Wald rennen müssen…was in Anbetracht der Umstände doch zu mühselig erschien…schaute sich um und fand die Rinde der Kastanie…zwar war sie bereits zuvor verwendet worden…aber besondere Situationen erforderten eben besondere Ideen…Griff nach seinem Säckchen…stopfte die Geschenke hinein und rannte los in Richtung Wohntümpel…der Unke…unterwegs erschien es ihm zu wenig…was er an Gaben für die olle Unke Ulla in seinem Säckchen  hatte…viel kam ohnehin seit jeher nicht aus seinem Säckchen…gerade bei Ulla nicht…aber sie schien es nie gestört zu haben…das er selten wirklich beachtliche Mengen zustande gebracht hatte…vieles an ihm war halt klein…                                  Auf dem Weg…zum Tümpel kam er an der Wegbiegung vorbei…an der die Versammlungsbuche stand…dort trafen sie sich häufig und auch dort kam er Ulla so oft einfach nicht aus…dort stand noch immer das kleine Fläschchen voller Wermutstropfen…das dort bereits seit einigen Wochen stand…irgendjemand hatte dieses Geschenk wohl nicht mehr haben mögen oder einfach auch nur die Nase voll von Unmut und Wermutstropfen gehabt und es dorthin gestellt…er dachte nicht lang nach und steckte mit einem kleinen diebischen Grinsen…das Fläschchen zu den anderen spärlichen Dingen in sein kleines Säckchen…und rannte flinken Fusses zu Ulla. Stellte die Gaben vor ihren Eingang und trollte sich. Wußte es doch…das Ulla die Festtage immer im Asyl…mit den schrulligen und wortkargen des Waldes verbrachte.                                                                     Einige Tage später kehrte Ulla die olle Unke heim zu ihrem Tümpel…früher als man es von ihr erwartet hätte…entgegen ihren üblichen Gewohnheiten…denn Ulla hatte beschlossen…die ollen Gewohnheiten nun im ausklingenden Jahr des Dornrösschenschlafes zu lassen. Sollten die ollen Gewohnheiten mitsamt der ollen Unke endlich der Vergangenheit angehören…und so begab es sich…das ein wunderschöner grüner…aber mächtig giftiger Urwaldfrosch heimkehrte…in den Wohntümpel der ehemals ollen Unke Ulla…   Der froschgrüne Frosch mit einem leuchtend roten Punkt auf dem Rücken…schraubte als erstes das Namensschild ab und befestigte ein Neues. Siva Grün…stand darauf! Dann fiel ihr Blick auf das Säckchen zu ihren Füßen…sie ahnte bereits…wer da an sie gedacht hatte…und blickte hinein…traute ihren Augen nicht und schnaubte vor Wut…um im gleichen Moment in schallendes Gelächter auszubrechen…Bertram…traute sich ja was…ihr den seinen Wermutstropfen vor die Türe zu stellen…an dem sie bereits tagelang vorbeigegangen war…schade…dachte sie sich…das Du nicht zugehört hast…damals…vor so unendlich langer Zeit…